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Verletzte und getötete Schüler auf dem Schulweg

Mit 4.682 Kinderunfällen, 4.843 bei Unfällen verletzten und 56 getöteten Kindern stellte das Jahr 1992 einen traurigen Rekord an verkehrsbedingtem menschlichen Leid der letzten beiden Jahrzehnte dar. Zum Jahr 2015 halbierte sich die Zahl der Kinderunfälle auf 2.387, und nahezu halbiert hat sich auch die Zahl der bei Unfällen verletzten Kinder auf 2.589, während die Anzahl der getöteten Kinder (11) auf ein Fünftel sank (Quelle: http://www.statistik.at/web_de/statistiken/energie_umwelt_innovation_mobilitaet/verkehr/strasse/unfaelle_mit_personenschaden/069552.html).

Bei Verkehrsunfällen auf dem Schulweg wurden im Jahr 2014 insgesamt 517 Kinder verletzt und zwei Kinder getötet.

Rund 80 Prozent der Verkehrsunfälle mit Kindern geschehen nicht am Schulweg, sondern in der Freizeit.

Deswegen empfiehlt beispielsweise der VCÖ den Eltern mit ihren Kindern bis zum Alter von zwölf Jahren vor Schulbeginn den Schulweg zu üben. Außerdem fordert er verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem. Neben ausreichend breiten Gehwegen sei mehr Verkehrsberuhigung im Bereich von Schulen und in Wohngebieten nötig. „Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, Kompetenz im richtigen Verhalten im Straßenverkehr zu erlangen und auf die tägliche Portion gesunde Bewegung zu kommen“, so der VCÖ.

Bezug zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes

Art 6 des Übereinkommens konstatiert ein angeborenes Recht jedes Kindes auf Leben. Die Vertragsstaaten der Kinderrechtekonvention haben daher das Überleben und die Entwicklung des Kindes in größtmöglichem Umfang zu gewährleisten.

Entwicklung

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