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Kinderrechte-Monitoring

Ausgangspunkt und rechtspolitischer Auftrag

Ausgehend von der 3./4. Staatenberichtsprüfung über die Umsetzung der Kinderrechtekonvention durch den Kinderrechteausschuss in Genf (24.9.2012) wurde beim Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, nunmehr Bundesministerium für Familien und Jugend ein Kinderrechte-Monitoring-Board (KMB) als unabhängiges Beratungsgremium eingerichtet. Die Konstituierung des Kinderrechte-Monitoring-Board (13. Dezember 2012) war nicht bloß als ein symbolisches Zeichen, sondern als pragmatischer Schritt zur umfassenden Implementierung der Kinderrechtekonvention in Österreich zu verstehen.

Das des Kinderrechte-[Monitoring]-Board hat sich 2016 eine Geschäftsordnung gegeben und sich auf eine Neubezeichnung des Gremiums als „Kinderrechte-Board“ verständigt.

Das Kinderrechte-Board versteht sich als interdisziplinäres Expertengremium in Sachen „Kinderrechte“ und setzt sich als solches aus relevanten Stakeholdern der Zivilgesellschaft mit einschlägiger Kompetenz in Sachen Kinderrechte zusammen; zentrale Basis seiner Tätigkeitsverständnisses sind die 73 Anregungen und Empfehlungen des UN-Kinderrechteausschusses („Concluding Observations“).

Mit der Einrichtung des Kinderrechte-[Monitoring]-Board wurde ein permanenter Koordinationsmechanismus geschaffen, in dem neben einer Reihe von Expert/innen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten (Gesundheitswesen, Recht, Neue Medien usw.), den Kinder- und Jugendanwält/innen der Länder und den maßgebenden NGO´s auch die tangierten Ministerien und Länder eingebunden sind.

Ausgehend vom Kinderrechte-Monitoring-Prozess wurde 2015 auf parlamentarischer Ebene durch den Familienausschuss des Nationalrats ein Ausschuss zum Kinderrechte-Monitoring und Jugendpartizipation eingerichtet und vom Bundesrat  ein eigener Ausschuss für Kinderrechte.

 

Monitoring of children’s rights

Origin and mission in legal policy

Based on the 3rd/4th review of country reports on the implementation of the Convention on the Rights of the Child by the Commission on Children’s Rights in Geneva (24/9/2012), the Federal Ministry for Family and Youth installed a Monitoring Board for Children’s Rights as an independent advisory body. The Monitoring Board for Children’s Rights comprises child and youth advocacies from the states, representatives of the Network for Children’s Rights and renowned experts in their fields of child and adolescent psychiatry, youth surgery, demographics, pedagogics, law and youth welfare.

The Monitoring Board for Children’s Rights defines itself as an interdisciplinary advisory body of experts on matters related to the rights of the child; the basis for its mission can be found in the 73 recommendations of the UN Convention on the Rights of the Child („Concluding Observations“); going forward it will launch necessary initiatives to develop children’s rights in Austria. The installation of the Monitoring Board on Children’s Rights has created a permanent mechanism for coordination, drawing on a line of experts from diverse fields (health care, law, new media and more), the child and youth advocacies of the individual states and related NGOs as well as involving ministries and state governments and is not merely a symbolic gesture, but a pragmatic step towards the full implementation of the Convention on the Right of the Child in Austria.

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