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Kinderrechte-Monitoring

Ausgangspunkt und rechtspolitischer Auftrag

Ausgehend von der 3./4. Staatenberichtsprüfung über die Umsetzung der Kinderrechtekonvention durch den Kinderrechteausschuss in Genf (24.9.2012) wurde beim Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, nunmehr Bundesministerium für Familien und Jugend ein Kinderrechte-Monitoring-Board (KMB) als unabhängiges Beratungsgremium eingerichtet.

Das Kinderrechte-Monitoring-Board setzt sich aus den Kinder- und Jugendanwaltschaften der Länder, Vertretern des Netzwerk Kinderrechte und namhaften Expert/inn/en aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Jugendchirurgie, der Demographie, Pädagogik, Rechtswissenschaften und der Jugendwohlfahrt zusammen.

Die Zivilgesellschaft ist durch folgende NGOs vertreten: Österreichisches Komitee für UNICEF, SOS-Kinderdorf, Österreichische Kinderfreunde, Bundesjugendvertretung, Österreichisches Institut für Kinderrechte und Elternbildung, Boltzmann-Institut für Menschenrechte, Netzwerk Kinderrechte Österreichs, Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14, Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit (siehe Liste der Mitglieder des KMB).

Das Kinderrechte-Monitoring-Board versteht sich als interdisziplinäres Expertengremium in Sachen „Kinderrechte“; Basis seiner Aufgaben sind die 73 Anregungen und Empfehlungen des UN-Kinderrechteausschusses („Concluding Observations“); darüber hinaus wird es notwendige Initiativen zur Fortentwicklung der Kinderrechte in Österreich setzen.

Die Konstituierung des Kinderrechte-Monitoring-Board (13. Dezember 2012) ist nicht bloß als ein symbolisches Zeichen zu verstehen, sondern als pragmatischer Schritt zur umfassenden Implementierung der Kinderrechtekonvention in Österreich.

Mit der Einrichtung des Kinderrechte-Monitoring-Board wurde ein permanenter Koordinationsmechanismus geschaffen, in dem neben einer Reihe von Expert/innen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten (Gesundheitswesen, Recht, Neue Medien usw.), den Kinder- und Jugendanwält/innen der Länder und der maßgebenden NGO´s auch die tangierten Ministerien und Länder eingebunden sind.

 

Monitoring of children’s rights

Origin and mission in legal policy

Based on the 3rd/4th review of country reports on the implementation of the Convention on the Rights of the Child by the Commission on Children’s Rights in Geneva (24/9/2012), the Federal Ministry for Family and Youth installed a Monitoring Board for Children’s Rights as an independent advisory body. The Monitoring Board for Children’s Rights comprises child and youth advocacies from the states, representatives of the Network for Children’s Rights and renowned experts in their fields of child and adolescent psychiatry, youth surgery, demographics, pedagogics, law and youth welfare.

The Monitoring Board for Children’s Rights defines itself as an interdisciplinary advisory body of experts on matters related to the rights of the child; the basis for its mission can be found in the 73 recommendations of the UN Convention on the Rights of the Child („Concluding Observations“); going forward it will launch necessary initiatives to develop children’s rights in Austria. The installation of the Monitoring Board on Children’s Rights has created a permanent mechanism for coordination, drawing on a line of experts from diverse fields (health care, law, new media and more), the child and youth advocacies of the individual states and related NGOs as well as involving ministries and state governments and is not merely a symbolic gesture, but a pragmatic step towards the full implementation of the Convention on the Right of the Child in Austria.

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