Bisherige Kinderrechte-Zeichenwettbewerbe
5. Kinderrechte-Zeichenwettbewerb 2009/10
Aus den 250 Einsendungen von Schüler/innen der 5. bis zur 9. Schulstufe hat die Jury Arbeiten ausgesucht, die Kinderrechte für sich selbst gut zum Ausdruck bringen, die aber auch in der Auseinandersetzung der ganzen Klasse besonders überzeugt haben. Es gab aber viel mehr gute Bilder als Preise zu vergeben waren!
Der Jury gehörten an: 4 Schülerinnen:
Aleksandra Mystek, Katharina Steinbauer, Fatimah El-Isa, Anna Jochum, Schülerinnen in der 7. Klasse BG/BRG, 1050 Rainergasse; deren Kunsterzieherin Mag. Anna Petschinka, Kunsterzieherin und zwei Kinderrechteexpertinnen aus dem BMWFJ.
1. Platz: KMS 3c, Mag. Andrea Pichler, Bendagasse 1-2, 1230 Wien
"Unsere Rechte - Bodypainting. Fotoshop bearbeitete Fotos"
Poster von Bernadette Halvax, Manuel Leidenfrost, Mario Pesic, Melanie Skaloud, Halil Yilmaz, Alexander Nuske
Begründung der Jury: "In diesem Poster sind die Kinderrechte künstlerisch besonders originell dargestellt. Da Hände für Aktivität stehen, fordern die Symbole gleichzeitig zum Handeln auf."
Ein weiterer Grund waren die 22 anderen Zeichnungen der 3c, in denen Handys mit SMS-Kinderrechte-Botschaften an die politischen Parteien, den Europarat, HBP u.a. dargestellt sind. Diese Klassenarbeit wurde insgesamt als besonders kreativ empfunden, viele Kinderrechte wurden angesprochen.
2. Platz: BG Dornbirn, 3b und 3 f, Mag. Karin Bitschnau, Realschulstraße 3, 6850 Dornbirn
"beACHTUNG" von Diana Kopf, Sarah Herburger und Corinna Hoch (3f)
Begründung der Jury: "Das Thema der Zeichnung, auf der Wirtschaftsbosse über die Bedürfnisse der Kinder hinweg- bzw. darauf steigen, ist angesichts der Wirtschaftskrise sehr aktuell. Es ist das einzige Bild, das sich mit der mangelnden Berücksichtigung der Anliegen der Kinder in unserer Gesellschaft in dieser Form befasst."
3. Preis: BRG/BORG Kirchdorf, 1d, Mag. Elfriede Körbler, Weinzierlerstraße 22, 4560 Kirchdorf
"Kinder brauchen eine Familie" von Katrin B.
Begründung der Jury: Da das Thema "Kinderrecht auf Familie" von sehr vielen Schüler/innen dargestellt wurde, ist es für Kinder besonders wichtig. Das ausgewählte Bild hat das Thema besonders ansprechend dargestellt: Eine im Tränensee gespiegelte Trauer eines Kindes, das keine Familie hat und die Freude über das Aufgehobensein im Daheim ist sehr eindrücklich gezeichnet.
1. Platz der Oberstufe: BRG Wien 21, 5a, Mag. Tina Oberleitner, Franklinstraße 21, 1210 Wien
"Kinderhandel" von Stefan Alfons.
Begründung der Jury: "Das Bild stellt das Thema Kindehandel künstlerisch sehr ansprechend dar. Aber auch in vielen anderen Bildern der Klasse wurden wichtige Kinderrechte wie z.B. Armut und Ausgrenzung in einer reichen Welt sehr kreativ ausgedrückt.
4. Kinderrechte-Zeichenwettbewerb: Schuljahr 2008/09
Die Schüler/innen folgender Schulen können sich über 500,-, 300,- und 100 € in ihrer Klassenkasse freuen:
1. Platz: Nationalpark Hauptschule, Winklern, Klasse 3c
Johannes Kerschbaumer: Kinderrechtskonvention – Kinderrechte, das Wichtigste in unserem Leben“
2. Platz: Institut Neulandschule, AHS Laaer Berg, Klasse 2b
Tamara Dejanovic: Respekt“
3. Platz: Volksschule Nofels, Feldkirch für 2 Poster der 4b (Akrostichon Kinderrechte“ und Collage)
1. Platz der Oberstufe: BG & BRG Wien 3 (HIB)
Jeffrey Guan: Kinder brauchen Freiheit – auch im Dunkeln“
2. Platz der Oberstufe: BHAK Oberpullendorf, 1. Klasse
Jennifer B, Katrin F, Alex H: Kinder haben ein Recht auf Freiheit“
3. Kinderrechte-Zeichenwettbewerb: Schuljahr 2007/08
Unter dem speziellen Blickwinkel des interkulturellen Dialogs stand der Wettbewerb im Schuljahr 2007/08.
Aus den knapp 400 Einsendungen von Schüler/innen der 5. bis 11. Schulstufe hat die Jury (zwei Kinderrechtsexpertinnen, eine Kunsterzieherin und zwei Schülerinnen aus dem BG/BRG Rainergasse, 1050 Wien) folgende Gewinner/innen der Geldpreise für die Klassenkasse ermittelt:
1. Preis: Hauptschule Taufkirchen an der Pram
(4c, Integrationsklasse)
Daniel Königseder "Kinderrechte – Leid, Gewalt“
hat den beiden Schülerinnen in Jury besonders gut gefallen. Sie haben die Darstellung so interpretiert: Wenn Kinderrechte unter die Räder kommen, entstehen Leid und Gewalt. Und wenn Leid und Gewalt verhindert werden, haben Kinderrechte Platz“. Dieser Argumentation konnten die erwachsenen Jurymitglieder nicht widersprechen und haben sich dem Votum der beiden Mädchen angeschlossen.
2. Preis: Bundesgymnasium Billrothstraße 26-30, 1190 Wien, 3 c
Sonja Kravanovic: Wissen Sie, wer den gemacht hat?“
Die Zeichnung von Wissen Sie, wer den gemacht hat?“ stellt ein wichtiges Kinderrecht am aktuellen Thema Fußball dar. Das Thema Kinderarbeit ist deshalb besonders gut umgesetzt, weil es die Situation von Kindern, die hart arbeiten müssen und ihr Recht auf Bildung nicht einlösen können, in Zusammenhang mit unserer Rolle als Konsumenten von Gütern anspricht, die unter unfairen Bedingungen produziert wurden. “Kinder dürfen nicht zum Spielball der Mächtigeren werden“ hat das Bild ein jugendliches Jurymitglied weiter interpretiert.
3. Peis: Nationalpark Hauptschule, 9841 Winklern 80
Melissa Reichhold: Trau dich heraus!“
haben die beiden jugendlichen Jurymitglieder aufmunternd empfunden. Es soll Kindern sagen, dass sie ihr Schneckenhaus“ ruhig verlassen können, weil sie einen fairen Platz in der Welt haben und in der Gruppe angenommen werden. Es ermutigt Kinder, ihren Platz in der Welt einzufordern.
Ganz besonders gefallen hat der Jury eine Klassenarbeit der 4 a der BHAK Braunau.
Das Foto zeigt das Ergebnis eines Projektes einer Klasse der Handelsakademie mit dem Sonderpädagogischen Zentrum in Braunau. Thema war das Miteinander von Kindern unterschiedlicher Herkunft mit Schwerpunkt Behinderung. Das Projekt wurde fächer- und schulübergreifend durchgeführt und sehr kreativ ausgeführt. Ein Gewinn für alle Beteiligten!
2. Kinderrechte-Zeichenwettbewerb: Schuljahr 2006/07
Unter dem speziellen Blickwinkel der Chancengleichheit stand der Wettbewerb im Schuljahr 2006/07.
Aus den knapp 500 Einsendungen von Schüler/innen der 5. bis 9. Schulstufe hat die Jury (drei Kinderrechtsexpertinnen, ein Kunsterzieher und drei Schüler/innen aus dem BG/BRG Purkersdorf) folgende Gewinner/innen der Geldpreise für die Klassenkasse ermittelt.
1. Preis: BRG Imst, 3 Klassen (2b, 3d und 4d)
Fabian Ambrosi: Dass Kinder nicht in der Menge der Erwachsenen untergehen“
Das Bild hat die Jury überzeugt, weil es gut geeignet ist, das Ziel der KRK zu vermitteln.
2. Preis: BRG Hainzingergasse, 1180 Wien, Klasse 5c
Sigrid Ronacher und Lena Schwinner: "Stop! Gewalt gegen Kinder"
Das Bild thematisiert die zentrale Kinderrechtsverletzung. Weltweit sind Kinder den verschiedenen Formen von Gewalt ausgesetzt.
3. Preis: Hauptschule Schwaz II, Klassen 3a und 3s
Paul Kucsera: Kinder sind ein Schatz – ihre Rechte brauchen Platz“
Das Bild wurde v.a. für den Slogan ausgewählt, der Kinder als wichtige gesellschaftliche Ressource benennt, deren Rechte geschützt werden müssen.
1. Kinderrechte-Zeichenwettbewerb: Schuljahr 2005/06
Aus den 255 Einsendungen (Bilder, ein Plakat, aber auch ein Gedicht und ein Film), die Schüler/innen aus insgesamt 18 Unterstufenklassen und einer Oberstufenklasse eingereicht haben, hat die Jury (zwei Kinderrechtsexpertinnen, eine Kunsterzieherin und drei Schüler/innen aus dem BG/BRG Rahlgasse, 1060 Wien) folgende Gewinner/innen der Geldpreise für die Klassenkasse ermittelt:
1. Preis: BG u. BRG Boerhaavegasse, 1030 Wien (HIB 3)
Tamara van Oyen: Damit Kinder nicht im Regen stehen“
2. Preis: HS Murau, Klasse 3c
Sebastian Hojas: Kinder haben Rechte“
3. Preis: Europagymnasium Auhof, Linz, Klasse 3f
Danio Müller: Freiheit“
Herausragende Beispiele ...
Einige weitere herausragende Beispiele von Schülern/-innen einer 6. Klasse, BG&BRG Boerhaavegasse, HIB 3, 1030 Wien zeigen, wie wichtig die Umsetzung der Kinderrechte auch in unserer Gesellschaft ist. In sehr persönlichen Bildern werden Probleme von Jugendlichen dargestellt: wenig Respekt zu erfahren, nicht ausreichend angehört werden, Angst, emotionaler Druck durch hohe Erwartungen usw.
Andrea Barth:
"Kinder sind kein Spielzeug"
Katharina Retter:
"Kinderrechte Schriftzug"
Maximilian Rittler:
"Angst"
David Artner:
"Zeig mir wie lieb du bist"