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Kinder und HIV/AIDS"Jeden Tag werden über 1.000 Ungeborene und Babys während Schwangerschaft, Geburt und Stillperiode mit dem HI-Virus infiziert. Ohne medizinische Intervention stirbt die Hälfte dieser Kinder vor ihrem 2. Geburtstag. Noch immer werden viel zu wenige Schwangere getestet und behandelt. Jede Stunde sterben 50 Kinder an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Tragödien, die verhindert werden können, denn die Ausbreitung von HIV/AIDS kann gestoppt werden." (UNICEF, Mutter-Kind-Box-Info) Laut UNICEF leben weltweit 2,1 Millionen Kinder mit HIV/AIDS und alle zwei Minuten stirbt ein Kind an AIDS. Ohne Medikamente sterben mindestens 50 Prozent aller infizierten Neugeborenen noch vor ihrem zweiten Geburtstag. 15 Millionen Kinder hat die Epidemie schon zu Waisen gemacht. Aufgrund dieser Analyse haben sich die Staaten bereits beim Weltkindergipfel 2002 in ihrer Schlusserklärung verpflichtet, HIV/AIDS zu bekämpfen und Kinder und ihre Familien vor den verheerenden Auswirkungen von HIV/AIDS zu schützen. Der Schutz vor HIV/AIDS ist ein Menschenrecht und so auch ein Kinderrecht (KRK, Art. 24, Recht auf Gesundheit). Die Menschenrechte werden bei der XVIII. Internationalen AIDS Konferenz (AIDS 2010 in Wien) mit dem Motto Rights Here, Right Now“erstmals ins Zentrum einer effektiven HIV/AIDS Bekämpfung gerückt. Der Menschen-/Kinderrechtszugang im Kampf gegen HIV/AIDS bedeutet, dass alle Menschen Zugang zu Informationen und zu Gesundheitseinrichtungen haben müssen. Zur Umsetzung der KRK (Art. 24) müssen alle Kinder und Jugendlichen aber auch die Mütter ausreichende gesundheitliche Grundversorgung erhalten. UNICEF stellt Kinder ins Zentrum aller MaßnahmenDie globale Kampagne UNICEF für Kinder, UNICEF gegen AIDS“ verfolgt vier Ziele:
Kinder und ihre Familien stehen im Zentrum eines internationalen Symposiums im Vorfeld der AIDS 2010. Das Ziel des von NGOs organisierten Symposiums ist, die Entwicklung von Hilfsprogrammen, deren Umsetzung, die Forschung und das Lobbying besser zu vernetzen und lokale, nationale und internationale Programme zu verbessern. Universeller Zugang zu HIV/AIDS Vorbeugungs- und Behandlungsangeboten Zum Schutz vor HIV/AIDS ist es wichtig, dass alle Menschen Zugang zu HIV/AIDS Vorbeugungs- und Behandlungsangeboten haben. Viel konnte bereits verbessert werden, doch noch mehr bleibt zu tun, um einen Universellen Zugang“ Wirklichkeit werden zu lassen. Aus diesem Grund soll die Konferenz "AIDS 2010" dabei helfen, die Vorbeugungs- und Behandlungsangebote entscheidend zu erweitern. (Thema des Monats Juli 2010)
Verbreitung und Prävention von HIV/AIDS Mag. Alexander Schwentner: Kinderrechte in der Bekämpfung von HIV/AIDS |
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