Respekt für KinderDas Kind wird nicht erst Mensch, es ist Mensch!“ erklärte der berühmte polnische Pädagoge Janus Korcak bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Damit bringt er zum Ausdruck, dass Kinder von Geburt an selbständige kompetente Persönlichkeiten und Träger/innen grundlegender Rechte sind und diese nicht erst erwerben müssen.Sie sind nicht nur Personen, die Anspruch haben auf besonderen Schutz, Unterstützung und Förderung, sondern Menschen, die das Recht haben, ihre Bedürfnisse und Interessen zu artikulieren und darin respektiert zu werden. Diese Haltung, die eine wichtige Basis für die Kinderrechtskonvention ist, allgemein durchzusetzen, ist nach wie vor eine wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft.Die vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen (KRK, Art. 3) ist bereits Auftrag, unsere Umwelt so zu gestalten, dass sich Kinder darin wohl fühlen können. Ein zweites Grundprinzip der KRK, das Recht des Kindes auf Partizipation und freie Meinungsäußerung (Art. 12) fordert ebenfalls den Respekt vor Kindern. Auch die Umsetzung der Rechte, die auf die Teilhabe von Kindern in unserer Gesellschaft zielen, sind wichtige öffentliche Aufgaben. Zu nennen wären hier das Recht auf Meinungsfreiheit (Art. 13), das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit (Art. 14), die Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit (Art. 15) und das Recht auf Zugang zu angemessenen Informationen und Kulturgütern (Art. 17, 31). Für ein achtsames Miteinander und mehr Respekt im Umgang mit Kindern steht die Sensibilisierungskampagne der Stadt Wien – MA 13 (Bildung und außerschulische Jugendbetreuung) in Kooperation mit den Einrichtungen der Wiener Kinderplattform unter dem Motto Kinder sind Kinder sind Kinder. Gut so!“. (Thema des Monats: März 2008) |
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