"Positive Parenting"Positive Parenting“ nennt der Europarat ein Verhalten von Eltern, das gänzlich am Wohl des Kindes orientiert ist, nährend, stärkend, gewaltfrei und dem Kind Anerkennung und Führung gibt, die auch Grenzen kennt damit das Kind sich bestmöglich entfalten und all seine Fähigkeiten entwickeln kann. Das Ministerkomitee des Europarates hat eine Empfehlung verabschiedet (13.12.2006), die die Staaten an die Bedeutung der elterlichen Verantwortung und die Notwendigkeit, sie dabei ausreichend zu unterstützen, erinnern soll. Die damit verbundenen staatlichen Aufgaben reichen von gesetzlichen, administrativen und anderen Maßnahmen, die alle folgenden Prinzipien folgen müssen: Positive Parenting“ basiert auf der KRK, einem Rechtsansatz, der Familien und Kinder als Partner mit Rechten betrachtet, die Anspruch auf einen angemessenen Lebensstandard haben. Weil Familien in den verschiedensten Situationen sind und sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben, ist ein pluralistischer Ansatz nötig. Wichtig ist, dass Eltern mitbestimmen können und Kinder und Jugendliche gleiche Rechte und Möglichkeiten unabhängig von ihrem Geschlecht und der sozialen Lage der Familie. Positive Parenting“ meint eine Eltern-Kind-Beziehung, die auf Vertrauen und gegenseitigen Respekt basiert und hilft, dass das Kind sich bestmöglich entfalten kann. Dies gilt nicht nur für die biologischen Eltern sondern auch für alle anderen Menschen, die mit der Betreuung und Erziehung von Kindern betraut sind. Positive Parenting“ verbessert die Lebensqualität der Familien ebenso wie es den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft stärkt.
(Thema des Monats Mai 2007) |
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