Kindergesundheitsdialog
Mit dem Kindergesundheitsdialog“, den der Bundesminister für Gesundheit im April 2010 gestartet hat, sollen die Versorgungsqualität für die 1,7 Millionen jungen Menschen unter 19 Jahren in Österreich optimiert, Defizite in der Kindergesundheit aufgezeigt und Lösungen dafür gefunden werden. Mit Expert/innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik wurde eine Strategie zur nachhaltigen Verbesserung der Gesundheit aller Kinder in Österreich entwickelt: Der Fokus der Kindergesundheitsstrategie liegt auf der Gesundheitsförderung und strukturellen Prävention im Sinne einer Health in All Policies-Strategie:
- Weiterentwicklung einiger bereits laufender Arbeitsbereiche, wie etwa Kinderarzneimittel, Rehabilitation und Kompetenzzentren.
- Erarbeitung konkreter Lösungsansatze in Bereichen der Versorgung.
- Ist.Analyse, Definition von Problemfeldern und nötigenfalls Erarbeitung von Lösungsansätzen im Bereich In.Vitro.Fertilisation, Hormontherapie, Kaiserschnittrate und Frühgeburtlichkeit.
- Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen im Bereich der psychosozialen Gesundheit.
- Schutzfaktoren sind: Ein unterstützendes Umfeld, Zusammenhalt, Freunde, Lebensfreude. Diese Schutzfaktoren muss die Gesundheitspolitik stärken.
Im Kindergarten und der Schule die Gesundheit fördern
Ein zentrales Thema im "Kindergesundheitsdialog" ist die frühe Förderung und Rehabilitation. Daher sollen die Präventionsmaßnahmen bereits im Kindergarten und in der Schule ansetzen. Eine Kampagne des Fonds Gesundes Österreich 2010 – 2013: Modellprojekt Kindergarten“ unterstützt das Anliegen.
Das Kindergesundheitsprogramm des Mutter-Kind-Pass wurde 2010 durch zusätzliche Untersuchungen erweitert, mit denen die Säuglingssterblichkeit gesenkt werden konnte.
Ärzte GmbHs, welche die ambulante Versorgung in der Region stärken sollen, werden in naher Zukunft ermöglicht.
Für 25 zusätzliche Ausbildungsplätze für die Kinder- und Jugendpsychiatrie sorgt eine neue Verordnung – damit können künftig mehr gut ausgebildete Fachkräfte für die Kinder- und Jugendgesundheit zur Verfügung stehen.
Auch die Ernährung und Bewegung von Kindern spielen eine zentrale Rolle. Der Nationale Aktionsplan Ernährung sowie ein Aktionsplan zum Thema Bewegung sollen die Situation der Kinder in beiden Bereichen verbessern. "
Gelungene Beispiele für ein starkes Gesundheitsbewusstsein von klein auf sind zB.:
"Gesunde Schule"
"Modellprojekte in Österreich"
Eigenständig werden“
Kinder stark machen“
Gute Gesunde Schule“
(Thema des Monats: April 2011)
Gesunde Kindheit - ein Kinderrecht
Klaus Vavrik: Bestmögliche Gesundheit – ein Kinderrecht
Ein gutes Beispiel einer gesundheitspolitischen Strategie
Links
Literaturtipps
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