Gewaltprävention an österreichischen Schulen und KindergärtenPsychische Gewalt an Kindern und Jugendlichen findet häufig im Schulumfeld statt. Unter den Begriffen Mobbing und Bullying wird die psychische Gewalt diskutiert, bei der Schüler/innen von anderen Kindern über längere Zeit geärgert, gehänselt, sekkiert, gequält, kurz gemobbt“ werden. Es ist auch psychische Gewalt, wenn Schüler/innen von Lehrkräften oder anderen Bediensteten der Schule heruntergemacht, beschämt und respektlos behandelt werden. Weil Mobbing in der Schule nicht sosehr auf bestimmte Täter- und Opferpersönlichkeiten zurückgeführt werden kann, sondern vielmehr auf das Schulklima, sind Strategien notwendig, ein Klima zu erzeugen, das (psychische) Gewalt nicht zulässt und gewaltfreies Verhalten fördert. Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur hat daher eine Generalstrategie zur Gewaltprävention entwickelt, die folgende drei zentrale Prinzipien in der Entwicklung und Umsetzung verfolgt:
Darauf aufbauend wurden folgende drei zentrale Ziele formuliert:
Erste Schritte Folgende Maßnahmen wurden bereits umgesetzt:
Um die Ziele der nationalen Strategie nachhaltig zu erreichen, ist es wichtig, die Verantwortlichkeit und die Zivilcourage jedes/jeder Einzelne/n zu stärken. Dazu ist die Förderung sozialer Kompetenz zu forcieren und generell ein Klima der Wertschätzung und Toleranz zu schaffen. (Thema des Monats März 2009) |
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