THEMA des MONATS: „RECHT AUF BILDUNG UND CHANCENGLEICHHEIT“Zum Schulbeginn widmet sich das Thema des Monats dem Recht auf Bildung. Dabei geht es sowohl um die Offenheit und Durchlässigkeit des Bildungssystems für alle sozialen Schichten als auch um die Förderung aller Begabungen, die Kindern die Entfaltung aller ihrer Fähigkeiten ermöglicht. Die Expertenstimme zum Thema "Begabungs- und Begabtenförderung - eine Chance und Aufgabe für Gesellschaft und Schule" kommt vom Direktor des Wiedner Gymnasiums/Sir-Karl-Popper-Schule, Dr. Edwin Scheiber. Lesen Sie Mehr dazu … "Compasito" - Lehrmittel des Europarates zu KinderrechtenKinder sollen über Menschenrechte Bescheid wissen und ihre eigene Rechte - die Kinderrechte - kennen. Der Europarat hat dafür das Lehrmittel "Compasito" geschaffen, mit dem Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren spielend lernen können. "Compasito" richtet sich an Erwachsene, die mit Kindern arbeiten. Für Kinder beschreibt das Lehrmittel Spiele für verschiedene Altersstufen, für Erwachsene weist es auf Kurse zum Thema hin. Es ist auf Deutsch online einsehbar. Spiel- und FreiraumsymposiumBaut spielen Grenzen ab? Kann spielen Barrieren überwinden? Welche Räume öffnet spielen? Verbindet spielen Menschen, Religionen, Kulturen, Alt und Jung, wie schafft spielen Kommunikation und Beziehungen? Das sind die Fragen, denen das vom Institut für Angewandte Umweltbildung organisierte Symposium "Über Grenzen hinweg - Spielen verbindet" nachgeht. Wann: 14.-15. Oktober 2010 Wo: Dornbirn Symposium: „Gewaltprävention in Schule und Familie“Die Fachstelle für Gewaltprävention des Landes Niederösterreich bietet mit dem Fachsymposium Gewaltprävention in Schule und Familie. Strategien – Projekte – Ausblicke“ ein umfangreiches Fortbildungsangebot für Menschen, die mit Kindern und Jugendlich beruflich zu tun haben. Anmeldung Wann: 6. Oktober 2010 Internationales Symposium Kindheit und GesellschaftDas diesjährige 10. Symposium ist Anlass, Projekte guter Praxis in den Mittelpunkt zu stellen und im multidisziplinären Kontext, insbesondere der Neurowissenschaften, der psychosozialen Wissenschaften, der Kinderrechte und der Ökonomie zu beleuchten. Fragen wie "welche Praxis hält dem vergleichenden Blick unterschiedlicher Disziplinen stand?" oder "was können wir zum heutigen Zeitpunkt und auf Grundlage der vielseitigen Diskurse der vergangenen 10 Jahre empfehlen?" stehen im Zentrum der Veranstaltung, bei der es um die Gestaltung von Lernkreisläufen für nachhaltige Entwicklungen geht. 21. - 23. Oktober 2010 im Festspielhaus Bregenz Kinderrechtelehrgänge an der UNI for LIFE, GrazUNI for Life – die Weiterbildungsgesellschaft der Karl-Franzens-Universität Graz, bietet in Kooperation mit dem Kinderbüro Steiermark und der Kija Steiermark einen Kinderrechte-Master-Lehrgang an der Karl-Franzens-Universität Graz an. In dem von 2010 - 2012 geplanten Lehrgang werden wirtschaftliche, rechtliche, pädagogische, psychologische und kommunikative Kenntnisse zum Thema Kinderrechte angeboten. Konkrete Infos…
Weitere kinderrechtlich relevante Unkiversitätskurse stehen am Programm: Krisen- und Suizidprävention im Kinder- und Jugendbereich (Start: Okt. 2010) Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen (Start: Oktober 2010) Kinderbeistand im ScheidungsverfahrenDer Kinderbeistand soll Kindern in besonders strittigen Scheidungsverfahren eine Stimme geben und so mithelfen zu verhindern, dass ihre Bedürfnisse nach Sicherheit und verlässlichen Beziehungen von den Eltern übersehen oder instrumentalisiert werden. Nach einer Erprobungsphase im Modellprojekt ist nun das Gesetz, das den Kinderbeistand regelt, seit 1. Juli 2010 in Kraft. 5. Österreichischer Familienbericht
Für Kinder ist die Familie die Einheit, die ganz wesentlich darüber entscheidet, wie ihre Kindheit verläuft und wie ihre Chancen für die Zukunft aussehen. Daher ist Familienpolitik für Kinder nicht gleichgültig. Wenn der Staat Familien monetär und mit guten infrastrukturellen Angeboten unterstützt, damit sie ihre verantwortungsvolle Aufgabe leichter erfüllen können, ist kinderrechtlich relevant: Starke Eltern mit gesellschaftlicher Unterstützung im Rücken haben weniger Stress - damit wird nicht zuletzt auch das Gewaltrisiko minimiert. Der 5. Familienbericht zieht Bilanz über die Situation der österreichischen Familien in den Jahren 1999 bis 2009. (K)ein sicherer Ort. Sexuelle Gewalt an Kindern
Die Broschüre "(K)ein sicherer Ort. Sexuelle Gewalt an Kindern" ist in der 5. Auflage aktualisiert und neu strukturiert erschienen. Sie richtet sich an Bezugspersonen von Opfern, Ärzt/innen, Pädagog/innen, Vertreter/innen der mit Missbrauch befassten Institutionen und sonstige Interessierte, die sich aus verschiedenen Blickrichtungen einen wesentlichen Überblick über die Thematik verschaffen möchten.
Die Broschüre informiert über Formen und Folgen von sexuellem Missbrauch, über Täter/-innen und über Anzeichen und Möglichkeiten, sexuellen Missbrauch zu verhindern. Häufig gestellte rechtliche Fragen werden konkret beantwortet und ein übersichtliches Verzeichnis mit wichtigen Ansprechstellen und Hilfseinrichtungen unterstützen bei der Suche nach Hilfe. Kostenlos zu bestellen 20 Jahre gesetzliches Gewaltverbot in Österreich
Die im Auftrag des BMWFJ erstellte Studie "Familie – kein Platz für Gewalt!(?) 20 Jahre gesetzliches Gewaltverbot in Österreich" vergleicht das Erziehungsverhalten und die Einstellung zu Züchtigung in drei Ländern mit (Österreich, Deutschland, Schweden) und zwei Ländern (Frankreich, Spanien) ohne Gewaltverbot. Weiters enthält die Publikation die Ergebnisse einer Befragung von Expert/innen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu ihren Wahrnehmungen bezüglich Gewalt in der Erziehung und Möglichkeiten zur Unterstützung. Kinderrechte-StaatenberichtDer 3. und 4. Bericht der Republik Österreich an die Vereinten Nationen gemäß Art. 44 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes wurde zeitgerecht im September an die UN übergeben. Der Bericht informiert - wie es in den Richtlinien der UN vorgesehen ist - über die Umsetzung der in den "Abschließenden Bemerkungen" zur Kinderrechtskonvention und den beiden Zusatzprotokollen ausgesprochenen Empfehlungen. Weitere Berichte finden Sie im Service Indikatoren und Risikoprofile für die Identifikation von Opfern von Kinderhandel
Ein Infofolder mit allgemein gültigen Indikatoren und Risikoprofilen soll Mitarbeiter/innen der Jugendwohlfahrt, Polizei und Fremdenbehörden sowie Botschaften und Konsulate die meist schwierige Identifikation von Kindern, die besonders gefährdet sind, Opfer von Menschenhandel zu werden oder schon Opfer sind und den Umgang mit Opfern erleichtern. Der Folder – kostenlos zu bestellen - kann auch zur Bewusstseinsbildung im Kampf gegen eine besonders tragische Form der Kinderrechtsverletzung eingesetzt werden. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen
Die Broschüre "Die Rechte von Kindern und Jugendlichen - Kinderrechtskonvention" kann kostenlos bestellt werden. Die Broschüre enthält den Text der Konvention sowohl in der offiziellen deutschen Übersetzung als auch in Alltagssprache zusammen gefasst. Mit kurzen Informationen über Entstehung und Sinn und Zweck der Konvention eignet sich die Broschüre gut als Unterrichtsmittel für die Auseinandersetzung mit den im Laufe des 20. Jhdts. entwickelten Rechten von Kindern und Jugendlichen aber auch mit der Sprache von UNO-Dokumenten. Leitfaden für die Kinderschutzarbeit in Gesundheitsberufen
Der Leitfaden Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ soll Ärzt/innen in Spitälern, in der freien Praxis sowie Schulärzt/innen helfen, Gewaltsymptome am Kind zu erkennen, Gewalt zur Sprache zu bringen, Hilfe einleiten und methodisch richtig zum Schutz der Opfer handeln zu können. Mit dieser Hilfestellung soll die Kinderschutzarbeit in Gesundheitsberufen unterstützt werden: Denn Ärzt/innen können mit ihrer besonderen Aufmerksamkeit dazu beitragen, die Not betroffener Kinder wahrzunehmen und rasch Hilfe einzuleiten. |
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