THEMA des MONATS: "Kinder und HIV/AIDS"Anlässlich der XVIII. Internationalen AIDS Konferenz (AIDS 2010), die diesmal in Wien stattfindet (18.-23. Juli) und einen menschenrechtlichen Fokus einnimmt, widmet sich das Thema des Monats Juli dem Thema Kinder und HIV/Aids. Das Motto der AIDS 2010 lautet: Rights Here, Right Now“. Dadurch werden Menschenrechte erstmals ins Zentrum einer effektiven HIV/AIDS Bekämpfung gerückt. Unicef stellt Kinder in das Zentrum aller Maßnahmen. Die Expertenstimme zum Thema""kommt von Mag. Alexander Schwentner von UNICEF Österreich Lesen Sie Mehr dazu … KinderuniWien 2010Die Wissenschafts- und Forschungsministerin Beatrix Karl und der Rektor Georg Winckler eröffnen am Montag, den 12. Juli 2010 die KinderuniWien 2010 am Campus der Universität Wien mit einer Eröffnungsvorlesung zum Thema "Alles, was recht ist". am 16. Juli steht das Thema Kinderarmut am Programm. Kinderunis gibt es auch in Dornbirn, Innsbruck, Graz, Steyr und Krems; sie werden vom Wissenschaftsministerium mit 500.000 € gefördert. Kinderbeistand im ScheidungsverfahrenDer Kinderbeistand soll Kindern in besonders strittigen Scheidungsverfahren eine Stimme geben und so mithelfen zu verhindern, dass ihre Bedürfnisse nach Sicherheit und verlässlichen Beziehungen von den Eltern übersehen oder instrumentalisiert werden. Nach einer Erprobungsphase im Modellprojekt ist nun das Gesetz, das den Kinderbeistand regelt, seit 1. Juli 2010 in Kraft. 5. Österreichische Familienbericht
Für Kinder ist die Familie die Einheit, die ganz wesentlich darüber entscheidet, wie ihre Kindheit verläuft und wie ihre Chancen für die Zukunft aussehen. Daher ist Familienpolitik für Kinder nicht gleichgültig. Wenn der Staat Familien monetär und mit guten infrastrukturellen Angeboten unterstützt, damit sie ihre verantwortungsvolle Aufgabe leichter erfüllen können, ist kinderrechtlich relevant: Starke Eltern mit gesellschaftlicher Unterstützung im Rücken haben weniger Stress - damit wird nicht zuletzt auch das Gewaltrisiko minimiert. Der 5. Familienbericht zieht Bilanz über die Situation der österreichischen Familien in den Jahren 1999 bis 2009. (K)ein sicherer Ort. Sexuelle Gewalt an Kindern
Die Broschüre "(K)ein sicherer Ort. Sexuelle Gewalt an Kindern" ist in der 5. Auflage aktualisiert und neu strukturiert erschienen. Sie richtet sich an Bezugspersonen von Opfern, Ärzt/innen, Pädagog/innen, Vertreter/innen der mit Missbrauch befassten Institutionen und sonstige Interessierte, die sich aus verschiedenen Blickrichtungen einen wesentlichen Überblick über die Thematik verschaffen möchten.
Die Broschüre informiert über Formen und Folgen von sexuellem Missbrauch, über Täter/-innen und über Anzeichen und Möglichkeiten, sexuellen Missbrauch zu verhindern. Häufig gestellte rechtliche Fragen werden konkret beantwortet und ein übersichtliches Verzeichnis mit wichtigen Ansprechstellen und Hilfseinrichtungen unterstützen bei der Suche nach Hilfe. Kostenlos zu bestellen 20 Jahre gesetzliches Gewaltverbot in Österreich
Die im Auftrag des BMWFJ erstellte Studie "Familie – kein Platz für Gewalt!(?) 20 Jahre gesetzliches Gewaltverbot in Österreich" vergleicht das Erziehungsverhalten und die Einstellung zu Züchtigung in drei Ländern mit (Österreich, Deutschland, Schweden) und zwei Ländern (Frankreich, Spanien) ohne Gewaltverbot. Weiters enthält die Publikation die Ergebnisse einer Befragung von Expert/innen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu ihren Wahrnehmungen bezüglich Gewalt in der Erziehung und Möglichkeiten zur Unterstützung. Kinderrechte-StaatenberichtDer 3. und 4. Bericht der Republik Österreich an die Vereinten Nationen gemäß Art. 44 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes wurde zeitgerecht im September an die UN übergeben. Der Bericht informiert - wie es in den Richtlinien der UN vorgesehen ist - über die Umsetzung der in den "Abschließenden Bemerkungen" zur Kinderrechtskonvention und den beiden Zusatzprotokollen ausgesprochenen Empfehlungen. Weitere Berichte finden Sie im Service Indikatoren und Risikoprofile für die Identifikation von Opfern von Kinderhandel
Ein Infofolder mit allgemein gültigen Indikatoren und Risikoprofilen soll Mitarbeiter/innen der Jugendwohlfahrt, Polizei und Fremdenbehörden sowie Botschaften und Konsulate die meist schwierige Identifikation von Kindern, die besonders gefährdet sind, Opfer von Menschenhandel zu werden oder schon Opfer sind und den Umgang mit Opfern erleichtern. Der Folder – kostenlos zu bestellen - kann auch zur Bewusstseinsbildung im Kampf gegen eine besonders tragische Form der Kinderrechtsverletzung eingesetzt werden. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen
Die Broschüre "Die Rechte von Kindern und Jugendlichen - Kinderrechtskonvention" kann kostenlos bestellt werden. Die Broschüre enthält den Text der Konvention sowohl in der offiziellen deutschen Übersetzung als auch in Alltagssprache zusammen gefasst. Mit kurzen Informationen über Entstehung und Sinn und Zweck der Konvention eignet sich die Broschüre gut als Unterrichtsmittel für die Auseinandersetzung mit den im Laufe des 20. Jhdts. entwickelten Rechten von Kindern und Jugendlichen aber auch mit der Sprache von UNO-Dokumenten. Leitfaden für die Kinderschutzarbeit in Gesundheitsberufen
Der Leitfaden Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ soll Ärzt/innen in Spitälern, in der freien Praxis sowie Schulärzt/innen helfen, Gewaltsymptome am Kind zu erkennen, Gewalt zur Sprache zu bringen, Hilfe einleiten und methodisch richtig zum Schutz der Opfer handeln zu können. Mit dieser Hilfestellung soll die Kinderschutzarbeit in Gesundheitsberufen unterstützt werden: Denn Ärzt/innen können mit ihrer besonderen Aufmerksamkeit dazu beitragen, die Not betroffener Kinder wahrzunehmen und rasch Hilfe einzuleiten. |
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