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Im Unicef-Bericht "The child care transition" heißt es einleitend, dass gerade eine große Änderung über die Kindheit in den reichen Ländern der Welt kommt. Denn die heranwachsende Generation ist die erste, in der auch ein Großteil der ganz Kleinen viel Zeit in Betreuungseinrichtungen verbringt. Gleichzeitig sagt uns die Neurowissenschaft, dass eine liebevolle, stabile, sichere und stimulierende Beziehung mit den Betreuungspersonen in den ersten Lebensjahren für jeden Aspekt in der Entwicklung eines Kindes ganz besonders wichtig ist. Für die Politik bedeutet dies große Herausforderungen, damit der Wechsel in der Kinderbetreuung ein Vorteil und kein Rückschlag für die Gesellschaft wird. Die Expertinnenstimme mit dem Titel "Kinder brauchen Elternzeit" kommt von Mag. Alexandra Lugert, Bundesgeschäftsführerin des Österreichischen Familienbundes. Lesen Sie Mehr dazu … Der ECPAT Österreich Jugendbeirat bietet für interessierte Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahre einen 2-tägigen TRAIN-the-TRAINER Workshop zum Thema "Sexuelle Ausbeutung von Kindern durch Kinderhandel-Kinderprostitution-Kinderpornographie" an. Ein interessanter Beitrag zur aktuellen Diskussion der Verankerung von Kinderrechten in Verfassungsgesetzen ist der Aufsatz "Universale Menschenrechte und die Wirklichkeit der globalen Welt am Beispiel der Kinderrechte" von Hans F. Zacher in der juristischen Internet-Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Autor verfolgt bei seinen Ausführungen einen sozio-rechtlichen Ansatz und betont dabei die Grenzen, denen das Recht bei der Verwirklichung von Kinderrechten begegnet. Er geht dabei auch auf die Herausforderungen der Migration ein und stellt abschließend fest, dass die Wirklichkeit, in der Kinder aufwachsen, von Verhältnissen abhängt, die Recht allein nicht herstellen, steuern und bewahren kann.
Die Broschüre "(K)ein sicherer Ort. Sexuelle Gewalt an Kindern" ist in der 5. Auflage aktualisiert und neu strukturiert erschienen. Sie richtet sich an Bezugspersonen von Opfern, Ärzt/innen, Pädagog/innen, Vertreter/innen der mit Missbrauch befassten Institutionen und sonstige Interessierte, die sich aus verschiedenen Blickrichtungen einen wesentlichen Überblick über die Thematik verschaffen möchten.
Die Broschüre informiert über Formen und Folgen von sexuellem Missbrauch, über Täter/-innen und über Anzeichen und Möglichkeiten, sexuellen Missbrauch zu verhindern. Häufig gestellte rechtliche Fragen werden konkret beantwortet und ein übersichtliches Verzeichnis mit wichtigen Ansprechstellen und Hilfseinrichtungen unterstützen bei der Suche nach Hilfe. Kostenlos zu bestellen und Krisengebieten der Erde über 250.000 Kinder und Jugendliche als Soldaten missbraucht. Anlässlich des Welttages gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar zeigt das Heeresgeschichtliche Museum in Kooperation mit den Vereinten Nationen das Schicksal von Kindersoldaten in der Welt in einer Fotoausstellung. Wo: Heeresgeschichtliches Museum Arsenal, Objekt 1, 1030 Wien Wann: 12. Februar bis 12. März 2010, täglich von 9-17 Uhr Der von Gerald Knapp und Gerald Salzmann herausgegebene Band "Kindheit, Gesellschaft und Soziale Arbeit. Lebenslagen und soziale Ungleichheit von Kindern in Österreich" stellt den Zusammenhang zwischen "Kindheit und Gesellschaft", Kindheit in institutionellen Lebenswelten", "Kindheit in benachteiligten Lebenslagen" und die "Zukunftsperspektiven: Soziale Arbeit, Kindheit und Politik" dar. Der Band 10 der "Studien zur Sozialpädagogik" aus der Reihe des Instituts für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ist im Verlag Hermagoras 2009 erschienen. (ISBN 978-3-7086-0497-8) Die im Auftrag des BMWFJ erstellte Studie "Familie – kein Platz für Gewalt!(?) 20 Jahre gesetzliches Gewaltverbot in Österreich" vergleicht das Erziehungsverhalten und die Einstellung zu Züchtigung in drei Ländern mit (Österreich, Deutschland, Schweden) und zwei Ländern (Frankreich, Spanien) ohne Gewaltverbot. Weiters enthält die Publikation die Ergebnisse einer Befragung von Expert/innen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu ihren Wahrnehmungen bezüglich Gewalt in der Erziehung und Möglichkeiten zur Unterstützung. Kinderrechte sind der beste Ice-Breaker in der schulischen Menschenrechtsbildung - vor allem für jüngere Schülerinnen und Schüler ist es ein Aha-Erlebnis, wenn sie begreifen, dass sie selbst und alle anderen Kinder und Jugendlichen auf diesem Planeten Rechte haben. Diese Ausgabe von polis aktuell widmet sich daher diesem Thema, geht auf die UN-Kinderrechtskonvention ein und versucht das Spannungsfeld von Kinderrechten als gewährten Rechten und Kinderrechten als echten Partizipationsrechten auszuloten. pa 7/09: Kinderrechte sind Menschenrechte enthält viele anregende Ideen für die Umsetzung des Themas im Unterricht. Der 3. und 4. Bericht der Republik Österreich an die Vereinten Nationen gemäß Art. 44 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes wurde zeitgerecht im September an die UN übergeben. Der Bericht informiert - wie es in den Richtlinien der UN vorgesehen ist - über die Umsetzung der in den "Abschließenden Bemerkungen" zur Kinderrechtskonvention und den beiden Zusatzprotokollen ausgesprochenen Empfehlungen. Weitere Berichte finden Sie im Service
Ein Infofolder mit allgemein gültigen Indikatoren und Risikoprofilen soll Mitarbeiter/innen der Jugendwohlfahrt, Polizei und Fremdenbehörden sowie Botschaften und Konsulate die meist schwierige Identifikation von Kindern, die besonders gefährdet sind, Opfer von Menschenhandel zu werden oder schon Opfer sind und den Umgang mit Opfern erleichtern. Der Folder – kostenlos zu bestellen - kann auch zur Bewusstseinsbildung im Kampf gegen eine besonders tragische Form der Kinderrechtsverletzung eingesetzt werden.
Die Broschüre "Die Rechte von Kindern und Jugendlichen - Kinderrechtskonvention" kann kostenlos bestellt werden. Die Broschüre enthält den Text der Konvention sowohl in der offiziellen deutschen Übersetzung als auch in Alltagssprache zusammen gefasst. Mit kurzen Informationen über Entstehung und Sinn und Zweck der Konvention eignet sich die Broschüre gut als Unterrichtsmittel für die Auseinandersetzung mit den im Laufe des 20. Jhdts. entwickelten Rechten von Kindern und Jugendlichen aber auch mit der Sprache von UNO-Dokumenten.
Der Leitfaden Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ soll Ärzt/innen in Spitälern, in der freien Praxis sowie Schulärzt/innen helfen, Gewaltsymptome am Kind zu erkennen, Gewalt zur Sprache zu bringen, Hilfe einleiten und methodisch richtig zum Schutz der Opfer handeln zu können. Mit dieser Hilfestellung soll die Kinderschutzarbeit in Gesundheitsberufen unterstützt werden: Denn Ärzt/innen können mit ihrer besonderen Aufmerksamkeit dazu beitragen, die Not betroffener Kinder wahrzunehmen und rasch Hilfe einzuleiten. |
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