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Anlässlich des 20. Geburtstages der Kinderrechtskonvention und zum Tag der Kinderrechte am 20. November beschäftigt sich das Thema des Monats mit der Geschichte der Kinderrechte und den aktuellen Entwicklungen auf europäischer Ebene. Die Beiträge kommen diesmal alle aus dem Haus, die Expertinnenstimme hat die inhaltlich für www.kinderrechte.gv.at Verantwortliche, Dr. Maria Orthofer, verfasst. Lesen Sie Mehr dazu …
Die Studie "Familie in Nahaufnahme" beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder und ihre Eltern ihre Familien sehen und wie sie andere Familien betrachten, wie sie ihre Familienzeit gestalten und inwieweit Kinder bei Familienentscheidungen mitbestimmen können. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend vom Institut für Soziologie der Universität Wien erstellte Studie wird bei der Enquete "Kinder reden mit: 20 Jahre Kinderrechtskonvention", bei der es um Partizipation von Kindern geht, am 20.11.09 präsentiert von Ulrike Zartler und Johannes Starkbaum. Enquete des Kinderrechteministeriums: 20. Nov. 2009, 10 - 14 Uhr
Der Geburtstag der KRK ist Anlass für zahlreiche Veranstaltungen in ganz Österreich. Beispiele sind ... Kinder sind Kinder, gut so!... Die Sensibilisierungskampagne der Stadt Wien nimmt das 20-Jahr-Jubiläum der KRK zum Anlass, um erneut zu mehr Respekt gegenüber Kindern aufzurufen. Ziel der Kampagne ist, für mehr Achtsamkeit im Umgang mit Kindern zu sensibilisieren und Kinder in der Forderung nach ihren Rechten zu stärken. Mehr dazu … Best Practice aus dem Vorarlberger Schulalltag - Am Freitag, 20. Nov. 2009, 9:00 – 13:00 Uhr präsentieren Lehrpersonen in der Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn ihre Konzepte, Ansätze und Ideen zur Umsetzung der Kinderrechte im Schulalltag. Anmeldung bis spätestens 13. November 2009 unter tagung@aqua-soziales.com In österreichischer Uraufführung werden 12 Produktionen aus 11 Ländern für Kinder und Jugendliche von 4 bis 14 Jahren gezeigt. Informationen zum Programm des Festivals in Wien, Steiermark und Tirol finden Sie unter www.kinderfilmfestival.at Kinderrechte sind der beste Ice-Breaker in der schulischen Menschenrechtsbildung - vor allem für jüngere Schülerinnen und Schüler ist es ein Aha-Erlebnis, wenn sie begreifen, dass sie selbst und alle anderen Kinder und Jugendlichen auf diesem Planeten Rechte haben. Diese Ausgabe von polis aktuell widmet sich daher diesem Thema, geht auf die UN-Kinderrechtskonvention ein und versucht das Spannungsfeld von Kinderrechten als gewährten Rechten und Kinderrechten als echten Partizipationsrechten auszuloten. pa 7/09: Kinderrechte sind Menschenrechte verlinken bitte enthält viele anregende Ideen für die Umsetzung des Themas im Unterricht. Im Kino laufen zwei empfehlenswerte Filme an, von denen einer Beschneidung von Mädchen in Afrika und der andere die Schicksale von Flüchtlingskindern thematisiert: Little Alien von Nina Kusturica begleitet in ihrem Film junge Flüchtlinge, die aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten. (Im De France-Kino) Wüstenblume von Sherry Hormann hat die Geschichte von Waris Dirie zum Inhalt. Er erzählt von einem somalischen Mädchen, das vor der Zwangsheirat geflüchtet ist, nach Europa gekommen ist und sich nun als UNO-Botschafterin gegen die Beschneidung einsetzt. Mit einem Zeichenwettbewerb will das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend auch im Schuljahr 2009/10 Kinder und Jugendliche in Ihrer Kreativität ansprechen und die Beschäftigung mit der Kinderrechtskonvention unterstützen. So funktioniert's - Bilder und Slogans Schüler/innen der 5. – 12. Schulstufe sind eingeladen, kreative Ideen zu entwickeln, wie die Grundgedanken der Kinderrechtskonvention z.B. auf Postkarten eingängig vermittelt werden können. Der 3. und 4. Bericht der Republik Österreich an die Vereinten Nationen gemäß Art. 44 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes wurde zeitgerecht im September an die UN übergeben. Der Bericht informiert - wie es in den Richtlinien der UN vorgesehen ist - über die Umsetzung der in den "Abschließenden Bemerkungen" zur Kinderrechtskonvention und den beiden Zusatzprotokollen ausgesprochenen Empfehlungen. Weitere Berichte finden Sie im Service
Ein Infofolder mit allgemein gültigen Indikatoren und Risikoprofilen soll Mitarbeiter/innen der Jugendwohlfahrt, Polizei und Fremdenbehörden sowie Botschaften und Konsulate die meist schwierige Identifikation von Kindern, die besonders gefährdet sind, Opfer von Menschenhandel zu werden oder schon Opfer sind und den Umgang mit Opfern erleichtern. Der Folder – kostenlos zu bestellen - kann auch zur Bewusstseinsbildung im Kampf gegen eine besonders tragische Form der Kinderrechtsverletzung eingesetzt werden. Der neue UNICEF Bericht Progress for Children: A Report Card on Child Protection“ (Okt. 2009) trägt eine Reihe von Daten zusammen, die Kinder maßgeblich beeinträchtigen – u.a. sexueller Missbrauch und Kinderhandel, Kinderhochzeit, körperliche Züchtigung, Geburtenregistrierung, weibliche Genitalverstümmelung und Einstellungen über Gewalt in der Ehe. Aus dem Befund werden folgende nötige Maßnahmen abgeleitet: Bei der 6. Konferenz von "Eurochild" geht es um Indikatoren und wissenschaftliche Analyse der Lebenssituation von Kindern in Europa. Da die Konferenz im Rahmen des Sozialprogramms der EU stattfindet, bei dem es auch um die Bekämpfung von Kinderarmut geht, werden v.a. gute Beispiele der wissenschaftlich fundierten Armutspräventionsstrategien diskutiert. 11-13 November 2009, Zypern; mehr: http://www.eurochild.org/
Die Broschüre "Die Rechte von Kindern und Jugendlichen - Kinderrechtskonvention" kann kostenlos bestellt werden. Die Broschüre enthält den Text der Konvention sowohl in der offiziellen deutschen Übersetzung als auch in Alltagssprache zusammen gefasst. Mit kurzen Informationen über Entstehung und Sinn und Zweck der Konvention eignet sich die Broschüre gut als Unterrichtsmittel für die Auseinandersetzung mit den im Laufe des 20. Jhdts. entwickelten Rechten von Kindern und Jugendlichen aber auch mit der Sprache von UNO-Dokumenten.
Der Leitfaden Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ soll Ärzt/innen in Spitälern, in der freien Praxis sowie Schulärzt/innen helfen, Gewaltsymptome am Kind zu erkennen, Gewalt zur Sprache zu bringen, Hilfe einleiten und methodisch richtig zum Schutz der Opfer handeln zu können. Mit dieser Hilfestellung soll die Kinderschutzarbeit in Gesundheitsberufen unterstützt werden: Denn Ärzt/innen können mit ihrer besonderen Aufmerksamkeit dazu beitragen, die Not betroffener Kinder wahrzunehmen und rasch Hilfe einzuleiten. |
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